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Fisch im Bräter zubereiten

Stoneline BräterFisch ist ausgesprochen gesund und kann obendrein sehr vielfältig zubereitet werden. Neben dem Braten in der Pfanne, bei dem der Fisch recht schnell trocken wird, bietet sich insbesondere die Garmethode im Ofen an. Der Backofen bietet bei der Fischzubereitung entscheidende Vorteile, die sich insbesondere beim Komfort zeigen. Lesen Sie hier, was für die Zubereitung im Backofen spricht, welche Besonderheiten es zu berücksichtigen gilt und wie Sie den Fisch hier am besten zubereiten.

Bräter ist Mittel der Wahl

Fisch im Bräter zubereitenWird der Fisch im Backofen zubereitet, bleibt der Bräter die erste Wahl. Hier kann der Fisch komplett hinein gelegt werden. Die meisten Bräter-Modelle bieten sogar ausreichend Platz für zwei oder drei Fische, je nachdem wie groß sie eben sind. Wurde der Fisch in den Bräter gelegt und mit Zitrone beträufelt, muss eigentlich kaum mehr etwas getan werden als den eigenen Hunger zu zügeln. Es dauert im Bräter etwa 45 Minuten, bis der Fisch im Backofen gar ist. Auch nach dieser Zeit ist das Meerestier noch sehr saftig und aromatisch. Wir zeigen Ihnen in der folgenden Tabelle, welche Vorteile der Fisch im Bräter hat:

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Vor- und Nachteile eines Bräters

  • Beilagen und Fisch können gemeinsam zubereitet werden
  • lässt sich sehr gut vorbereiten
  • Fisch bleibt saftig und aromatisch
  • Fisch kann nicht anbrennen
  • sehr einfache Zubereitung ohne viel Aufwand
  • dauert länger als die Zubereitung in der Pfanne

Wie wird Fisch im Bräter zubereitet?

Möchten Sie Ihren Fisch im Bräter zubereiten, können Sie auf verschiedene Rezepte ausweichen, so wie es Ihnen am besten schmeckt.

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TIPP: Es gibt übrigens kaum einen Fisch, der sich nicht für den Bräter eignet. Achten Sie lediglich darauf, dass Sie den Fisch problemlos hineinlegen können.

Die folgende Tabelle fasst zwei gängige Zubereitungsvarianten zusammen. Beide sind auch ohne großes Vorwissen umsetzbar und ausgesprochen schmackhaft.

Variante Hinweise
Fisch auf Gemüsebett Sehr einfach lässt sich der Fisch im Bräter zubereiten, wenn er auf einem Gemüsebett liegt. Durch das Gemüsebett kann die Unterseite nicht anbrennen und der Fisch bekommt ein besonderes Aroma.

Für die Zubereitung wird das Gemüse gemeinsam mit den Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten. Anschließend kann es mit Olivenöl beträufelt werden. Für ein besonderes Aroma sorgt der Weißwein, mit dem das Gemüse im Bräter angegossen wird. VORSICHT: Es sollte nicht im Wein schwimmen.

Nun wird der Fisch direkt auf das Gemüsebeet gelegt. Sie können nun die obere Seite des Fischs mit ein wenig Olivenöl bepinseln. Dadurch wird die Oberseite angenehm kross und knusprig. Natürlich soll der Fisch nicht trocken werden. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, die Oberseite zusätzlich mit Zitronen- und Orangenscheiben abzudecken.

TIPP: Wenn Sie den Fisch verfeinern möchten, füllen Sie den Bauch einfach mit Kräutern und Orangen- sowie Zitronenscheiben.

Hat alles im Bräter seinen Platz gefunden, wird dieser gemeinsam mit dem Fisch für rund 45 Minuten in den Backofen geschoben. Ideal sind 180 Grad für rund 45 Minuten. Die Kartoffeln brauchen in der Regel ein wenig länger, bis sie wirklich gar sind. Sie können deswegen hervorragend vorgegart werden.

Servieren Sie den Fisch dann ganz klassisch im Bräter. Als Beilagen werden die Gemüse- und Kartoffelscheiben aus dem Bräter gereicht. Die Zubereitungsform ist ausgesprochen gesund, lässt sich gut vorbereiten und ist damit hervorragend für Festtage geeignet.

Fisch in Salzkruste Wenn Sie nicht unbedingt die Beilagen direkt gemeinsam mit dem Fisch garen möchten, sondern Ihnen hier etwas Besonderes vorschwebt, haben wir etwas für Sie: der Fisch in Salzkruste. Die Zubereitung im Bräter ist auch hier kinderleicht und glückt begnadeten Hobbyköchen ebenso wie denen, die zum ersten Mal in der Küche stehen. Für den Fisch muss zunächst eine Paste mit grobem Salz hergestellt werden, in der dann der Fisch gebettet wird. Wichtig ist die richtige Salzmenge. Grundlage ist das Fischgewicht. Sie brauchen für die Salzkruste etwas zwei- bis dreimal so viel. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Trennen Sie ein Ei und schlagen Sie ein Eiweiß mit dem Schneebesen auf.
  2. Vermengen Sie das Eiweiß  nun mit der erforderlichen Salzmenge
  3. Geben Sie nun 50 ml Wasser in kleinen Schlucken dazu, sodass es sich gut mit dem Salz verbinden kann. Die feste Masse verteilen Sie etwa zwei Zentimeter dick auf dem Boden des Bräter und legen den Fisch darauf.
  4. Verteilen Sie den Rest der Salzmasse auf dem Fisch.
  5. Im Backofen garen Sie den Fisch nun bei 220 Grad für rund 30 Minuten.

Ist der Fisch fertig, können Sie mit einem Küchenmesser die obere Hälfte der Salzkruste entfernen und zur Seite legen. Nun kann der Fisch enthäutet werden.

Welcher Fisch eignet sich für die Zubereitung im Bräter?

Sie können ganz unterschiedliche Fische im Backofen zubereiten. Achten Sie darauf, dass der Fisch möglichst immer frisch ist, da er so einfach am besten schmeckt. Ideal sind Forellen, Saibling und Barsch. Aber auch Dorade und Wolfsbarsch können hervorragend im Backofen zubereitet werden. Wichtig ist, dass Sie immer die Temperatur im Blick behalten, sodass der Fisch nicht verbrennt. Sie können immer den ganzen Fisch zubereiten. Wenn Sie den Fisch vorher tranchieren und nur die Fischfilets in den Bräter legen möchten, müssen Sie diese unbedingt in Pergamentpapier oder Alufolie einschlagen. Leider werden die Filets sonst zu schnell trocken und erreichen nicht mehr den gewünschten Geschmack.

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TIPP: Natürlich können Sie auch gefrorenen Fisch im Bräter zubereiten. Achten Sie hier aber unbedingt immer darauf, dass Ihr Fisch vorher aufgetaut wird. Das geht am einfachsten, wenn Sie den Fisch für rund eine Stunde in kaltes Wasser legen.

Welche Beilagen können für das Gemüsebett verwendet werden?

Zu einem leckeren Fischgericht gehören natürlich auch die richtigen Beilagen. Wie oben beschrieben, können Sie diese direkt mit dem Fisch zubereiten. Sie sparen dadurch sehr viel Zeit und das Gemüse gibt dem Fisch ein besonderes Aroma. Sie können diverse Gemüsesorten als Beilagen wählen. Ideal sind für das Gemüsebett Fenchel und Zucchini. Beides wird im Backofen bei der langen Garzeit nicht matschig. Außerdem können Sie Kartoffeln und Champignons  nutzen. Auch Paprika, Aubergine und Kräuterseitlinge sind hervorragend geeignet. Im Frühling bereiten Sie den Fisch am besten mit frischem Spargel zu, wobei Sie sowohl weißen als auch grünen Spargel verwenden können. Versuchen Sie das Gemüse in gleich dicke Scheiben zu schneiden, sodass zum Schluss auch alles den idealen Garpunkt hat und nicht teilweise matschig ist.

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Bildnachweise: Adobe Stock / Barbara Pheby, Amazon/ Stoneline

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