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Geruchsbelästigung durch Braten minimieren

Stoneline BräterWer kennt das nicht – nach dem Braten von Fisch, Fleisch und Co. wird erst ein angenehmer Geruch frei, der den Appetit anregt. Doch sobald sich das Kochgewusel legt und die Gerichte verspeist werden, wird der appetitanregende Geruch durch einen oftmals ekligen Fettgeruch abgelöst. Die ganze Wohnung kann nach kaltem Fett riechen. Sehr unangenehm wird es auch bei Fisch. Wer nicht schnell was dagegen tut, wird dann feststellen, dass sich der Geruch überall festsetzt. Wie Sie das aufhalten können, wird jetzt verraten.

Unangenehmen Bratengeruch beseitigen – wie?

Geruchsbelästigung durch Braten minimierenBevor Sie zu Chemiekeulen beim Reinigen greifen oder die Wohnung mit einem Nebel aus Raumduft hinterlassen, helfen bereits einige schnelle Maßnahmen und Haushaltsmittel, um den entstandenen Fettgeruch durch Braten zu vermindern oder schnell zu beseitigen. Probieren Sie es doch einmal mit den folgenden zusammengestellten 7 Tipps & Tricks.

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  1. Der gute alte Kaffee
  2. Eine weitere Geheimwaffe: Salz
  3. Zitrone und Essig
  4. Richtiges Lüften
  5. In geschlossenen Räumen kochen
  6. Sofort aufräumen und abwaschen
  7. Einen neuen angenehmen Duft kreieren – mit Backen!

Wie Sie die guten und altbekannten Hausmittel richtig verwenden können, wird Ihnen in den folgenden Abschnitten verraten.

Der gute alte Kaffee

Frischer Kaffee, gebrauchter Kaffeesatz oder frisch gemahlener Kaffee sind eine gute Geheimwaffe gegen Gerüche aller Art. Kaffee hat die vorteilhafte Eigenschaft Gerüche zu binden. Jahrzehntelanger Einsatz hat dies bereits bewiesen. Durch die Bindung der Gerüche, wird in der Wohnung bzw. im Raum wieder ein angenehmer Duft versprüht.

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Stellen Sie einfach in der Nähe Ihre Kaffeebox offen auf oder verstreuen etwas Kaffee auf die betroffenen Stellen, lassen Sie alles eine Zeit lang einwirken und schnell wird der üble Geruch verdrängt.

Hinweis: Alternativ zum Kaffee bietet auch Natron bzw. Backpulver dieselbe Wirkung wie Kaffee – es kann Gerüche binden. Sie könnten bspw. etwas Backpulver auf den betroffenen Stellen verstreuen. Sobald Sie die Küche säubern, ist der Dreck und der Geruch weg.

Eine weitere Geheimwaffe: Salz

Sehr penetrant kann sich der Geruch nach dem Braten von Fisch auswirken, besonders wenn sich Herd, Pfannen und Co abkühlen. Der intensive Geruch kann dann für Stunden in der Wohnung bleiben. Wer kein Kaffeetrinker ist, oder seinen Kaffee nicht zweckentfremden möchte, kann auch zu Salz greifen. Dieses Würzmittel besitzt geruchs- und feuchtigkeitsbindende Eigenschaften, die gut in der Küche genutzt werden können. Um die geruchsbindende Wirkung entfalten zu können, streuen Sie etwas Salz auf die ausgestellte Herdplatte und in die noch heiße Pfanne. Nachdem alles abgekühlt und abgespült ist, ist auch der Geruch nicht mehr da.

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Hinweis: Alternativ können Sie auch permanent und zu gegebenen Zwecken eine offene Schale Salz in der Nähe der häufig betroffenden Stellen aufstellen.

Zitrone und Essig

Viele haben ihn im Haus – den Essig. Es ist bekannt, dass mit Essig hervorragend geputzt und desinfiziert werden kann. Natürlich hat das Ganze einen klitzekleinen Haken – Essig stinkt auch. Aber nur kurz! Der Vorteil dieser Flüssigkeit liegt in der neutralisierenden Wirkung von Gerüchen, egal wo.

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Mischen Sie einfach etwas Wasser mit Essig. Das Verhältnis von 2 Teilen Wasser und 1 Teil Essig hat sich als sehr hilfreich erwiesen. Sie können diese Mischung dann offen in einer Schüssel oder sonstigem Gefäß in der Nähe des „Gestanks“ platzieren. Oder Sie behandeln die entsprechende Stelle damit.

Eine weitere Methode mit Essig ist, das Aufkochen von Essigwasser (ein Glas Wasser mit einem Schuss Essig) für einige Minuten. Um vom Essiggeruch abzulenken bzw. um bessere Düfte zu hinterlassen, fügen Sie dem einfach ein bisschen Rosmarin, Zimtstangen, Lorbeer oder Zitronen zu.

Wem man von Zitronen spricht. Sofern der Essiggeruch zu stark in die Nase steigt, können Sie auch auf Zitronen bzw. Zitronensaft zurückgreifen. Dieser Saft weist ebenfalls eine neutralisierende Wirkung bei Gerüchen auf.

Richtiges Lüften

Jeder weiß, frische Luft tut gut. Viele lüften jedoch oft erst nach dem Kochen die Küche oder die Wohnung. Vorteilhaft ist es jedoch auch davor und während des Kochens für ausreichend Luftzufuhr zu sorgen. Eine gute Luftzirkulation kann verhindern, dass der Geruch sich festsetzt. Um diese zu erreichen, schalten Sie die Dunstabzugshaube ein und öffnen Fenster und Balkontür.

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In geschlossenen Räumen kochen

Sollten Sie stolzer Bewohner eines Hauses sein, können Sie verhindern, dass der Geruch, der während des Kochens und danach entsteht, auch in die anderen Räume gelangt. Dafür schließen Sie einfach die Küchentür und lüften in der Küche. Sollten Sie jedoch eine offene Küche haben, ist der vorherige Punkt sehr wichtig.

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Sofort aufräumen und abwaschen

Diese Methode wird bestimmt von den Wenigsten genutzt, wäre jedoch vorteilhaft, um Gerüche zu minimieren. Bevor Sie sich an den Tisch setzen und Ihre Speisen genießen, ist es von Vorteil vorher alle

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  • Töpfe,
  • Pfannen,
  • Herd und Arbeitsflächen

zu säubern, sowie Fett und Öl zu entsorgen. Damit wäre die Quelle des üblen Geruchs gleich beseitigt. Die Speisen können Sie währenddessen auch im Ofen oder abgedeckt warmhalten.

Einen neuen angenehmen Duft kreieren – mit Backen!

Eine interessante Methode, aber hilfreich und lecker, ist bspw. das Kekse backen. So vertreiben Sie den komischen Geruch mit einem Neuen, den die meisten Menschen lieben. Wer kann dem Geruch von frischen Keksen schon widerstehen?

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Maßnahmen und ihre Wirkung

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen noch einmal alle möglichen Maßnahmen kurz und übersichtlich auf und warum sie so wirksam sind.

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Tipp Wirkung
Kaffee Geruchsbindende Wirkung
Natron bzw. Backpulver Geruchsbindende Wirkung
Salz Geruchsbindende Wirkung
Essig und/oder Zitrone Neutralisierende Wirkung
Richtiges Lüften Permanente Luftzirkulation vertreibt Geruch
Kochen in geschlossenen Räumen Geruch breitet sich nicht weiter aus
Sofortiges Aufräumen und Abwaschen Geruchsquelle wird eliminiert
Backen Bringt einen neuen, besseren Duft

Fazit

Die Entfernung von Gerüchen, die während des Bratens entstehen, ist möglich. Und das ist gar nicht so schwer. Glücklicherweise helfen viele Hausmittel dabei, die Sie sowieso im Haus besitzen. Auch die Macht der frischen Luft sollten Sie nicht unterschätzen. Wer es clever anstellt und seine Hausmittel oder ähnliche Tipps in die Tat umsetzt, wird bald nicht mehr über den unangenehmen Geruch in der Wohnung klagen.

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  • Salz, Essig, Zitronen (Saft/Säure) und Kaffee sind in den meisten Haushalten vorhanden
  • Maßnahmen sind schnell und einfach
  • umweltschonend gegen Geruch (keine Parfüms und Chemikalien notwendig)
  • oftmals nur wenige Handgriffe nötig
  • beim Kochen in offenen Küchen mag sich der unangenehme Geruch selbst mit richtigem Lüften erst einmal verbreiten, allerdings wird er anschließend auch schnell „hinausgeweht“

Bildnachweise: Adobe Stock / khosrork, Amazon/ Stoneline

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