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Kaufberatung – darauf sollten Sie achten

Krüger BräterWer einen Bräter kaufen möchte, findet zahllose Angebote am Markt. Sie haben unterschiedliche Größen, bestehen aus verschiedenen Materialien. Da fällt der Kauf schwerer, wenn man nicht genau weiß, was man benötigt. Hier finden Sie einige Punkte zusammengestellt, auf die Sie beim Kauf eines guten Bräters achten sollten und die Ihnen die Auswahl erleichtern. Denn es gibt zahlreiche Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften auf dem Markt. Und gerade das Material ist wichtig, für das einfache und leckere Schmoren oder Braten.

 Die verschiedenen Materialien

Kaufberatung - darauf sollten Sie achten

  • gusseiserne Bräter
  • emaillierte gusseiserne Bräter
  • Edelstahl-Bräter
  • Silargan-Bräter
  • Bräter aus Keramik
  • Aluguss-Bräter
  • kupferne Bräter

 Der ewig haltbare Bräter

Die emaillierten, gusseisernen Bräter verteilen die Wärme am gleichmäßigsten und sind zugleich sehr pflegeleicht. Ist der Bräter emailliert, darf er auch mit Spülmittel gereinigt werden und angebackene Reste lassen sich leichter entfernen. Die meisten Bräter dieser Art sind auch absolut geeignet für eine Reinigung in der Spülmaschine. Die Bräter müssen nicht eingebrannt werden und das Essen brennt nicht so leicht an.Das Kochen ist einfach, das Ergebnis lecker.

Reine gusseiserne Bräter ohne Emaille verteilen die Wärme natürlich auch gut – dürfen aber nur mit heißem Wasser und Spülbürste gesäubert werden. Spülmittel sind tabu, ebenso wie die Spülmaschine. Diese Bräter müssen eingebrannt werden und nach der Reinigung sorgfältig abgetrocknet und regelmäßig eingeölt. Steht der Bräter im kalten, feuchten Keller, kann er auch Rost ansetzen. Ebenso kann darin aufbewahrtes Essen nach 1 bis 2 Tagen mit dem Eisen reagieren – was aber Untersuchungen zufolge auch bei Eisenmangel im Körper helfen kann. Beides passiert bei solchen mit Emaille nicht. Der gusseiserne Bräter wird aber mit langjähriger Benutzung immer besser, denn es bildet sich eine Schicht aus Fett an der Innenwand. Essen haftet daran nicht – und sie verleiht ein besonderes Aroma. Das Essen ist besonders lecker – und gesund.

Tipp! Beide gusseisernen Varianten sind teurer, aber halten bei guter Pflege ein Leben lang. Sie sind robust und geben dem Essen ein besonderes Röstaroma. Aber gusseiserne Bräter haben auch ein hohes Gewicht und können sowohl auf dem Herd, als auch im Backofen eingesetzt werden.

Der praktische Bräter für seltene Einsätze

Wer es lieber praktisch mag und nicht oft im Bräter Essen zubereitet, der sollte über einen Edelstahl-Bräter nachdenken. Er ist leicht und die Reinigung ist problemlos. Allerdings hat Edelstahl keine gute Leitfähigkeit. Er eignet sich also eher für ein gleichmäßiges, schonendes Garen. Krosses Anbraten ist damit kaum möglich.

 Nickelfreier Bräter für Allergiker

Allergiker sollten auf einen Bräter aus Silargan zurückgreifen, denn dieser wird nickelfrei hergestellt. Da das Material keine Poren hat, ist es geschmacksneutral und fügt dem darin zubereiteten Essen keine Aromen hinzu. Zudem sind die Oberflächen kratzfest. Hinzu kommt, dass Silargan Wärme gut leitet.

Der Bräter aus Omas Küche

Bräter aus Keramik sehen stylisch aus, haben etwas Nostalgisches – aber können ausschließlich im Backofen eingesetzt werden. Das muss aber kein Nachteil sein. Vor allem, wer viel Wert auf eine fettarme Ernährung legt, ist bei diesem Bräter gut beraten: Durch langsames Schmoren bleiben die natürlichen Aromen und die Nährstoffe der Lebensmittel besser erhalten. Das Essen wird schonend im eigenen Saft gegart. Bekannt ist bei den Keramik-Brätern vor allem der sogenannte Römertopf.

Der Allrounder für Anfänger

Aluguss-Bräter sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Sie sind durch ihre Antihaftbeschichtung leicht zu reinigen und eigenen sich sowohl für einen Einsatz auf dem Herd, als auch im Backofen. Das Essen kann sehr fettarm zubereitet werden. Es gibt hierbei auch Varianten mit einem Deckel aus Glas. Der lässt sich meist alleine als Auflaufform nutzen. So hat der Kauf einen doppelten Nutzen.

Der Bräter für Gourmets und Profis

Wer anspruchsvolle Rezepte kocht, bei denen genaue Garzeiten und Gartemperaturen wichtig sind, der ist mit einem Bräter aus Kupfer gut bedient. Sie werden seltener gekauft und genutzt, als gusseiserne Bräter, wärmen sich aber schnell – und komplett – auf. Nicht nur der Boden wird heiß, sondern auch Wände und Deckel nehmen die Temperatur schnell an und garen das Essen gleichmäßig von allen Seiten. Allerdings ist die Reinigung eines Kupferbräters aufwändig, damit der Glanz erhalten bleibt.

Vor- und Nachteile eines Bräters

  • Sie könenn damit tolle Rezepte kochen
  • viele Modelle können in der Spülmaschine gereinigt werden
  • in unterschiedlichen Größen erhältlich
  • gleichmäßiges, schonendes Garen möglich
  • nicht alle Bräter verfügen über Kältegriffe

Auf die Größe kommt es nun an

Sie haben sich für ein Material entschieden und möchten nun wissen, in welcher Größe Sie Ihren Bräter kaufen sollten?  Das hängt davon ab, was Sie vorwiegend zubereiten möchten – und für wieviele Personen.

Personen Hinweise
2 bis 4 Die gängigsten Bräter fassen etwa 6 bis 9 Liter und reichen für die Zubereitung von einem leckeren Essen für vier bis sechs Personen. Ein kleiner Vogel passt in diese Bräter meist noch gut hinein.
mehr als 4 Wer jedoch häufig Geflügel zubereiten möchte – und darunter vor allem große Tiere – der sollte nach einem größeren Bräter Ausschau halten. Aber Vorsicht: Der Bräter muss auch noch in den Backofen passen, wenn er darin verwendet werden soll.
1 bis 2 Wer hingegen eher eine oder zwei Portionen Essen kocht, der ist mit einem kleinen Bräter von vier bis fünf Liter Fassungsvermögen gut beraten – schließlich sollte das darin zubereitete Fleisch von Brühe und Gemüse gut überdeckt werden können. Auch ist es nicht energieeffizient, wenn Sie dauerhaft wenig Essen in einem sehr großen Bräter zubereiten. Daher kann es für manche Haushalte auch ratsam sein, einen kleinen und einen großen Bräter zu haben.

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