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Welche Kochtrends erwarten uns 2021?

CS Kochsysteme BräterDas Jahr 2020 hat eine Menge Veränderungen herbeigeführt und eingeläutet. Durch die Situation rund um das Corona-Virus haben sich viele in den vorherigen Jahren begonnenen Entwicklungen verlangsamt oder sind gar komplett zurückgefahren. Das trifft auch auf den Ernährungsbereich zu. Mit dem Lockdown im Frühjahr begann eine Zeit, in der noch mehr Menschen mehr Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung legen. Dazu kommt, dass das Selberkochen auch für diejenigen, die sich in den letzten Jahren immer seltener die Zeit dazu genommen haben, wieder zu einem wichtigen Lebensbestandteil geworden ist. Der Trend hin zu mehr Gesundheit macht sich dabei in der Küche in zweierlei Hinsicht bemerkbar. Einmal im Bereich der Auswahl der Zutaten als solche. Zum anderen in der Kreation der Speisen an sich.

Das Bewusstsein der Menschen hat sich verändert – ein Vergleich zwischen gestern und heute

Welche Kochtrends erwarten uns 2021?Es gibt viele Punkte, an denen das in den letzten Monaten deutlich zutage getreten ist. Die Küche ist nur ein Ort, an dem man das immer wieder spürt. Dabei geht der Blick heute viel deutlicher hin zu mehr Gesundheit und einer breiteren Abwechslung in den Speisen. Die Zeit im Lockdown und die folgende Unsicherheit für viele in Sachen Gesundheit und Einkommen haben die Menschen erfinderisch gemacht. Außerdem haben sie dazu geführt, dass sich viele auf die wichtigeren Dinge im Leben besonnen haben. Gesundheit, einfache Genüsse und das Glück, mit der Familie und im besten Fall auch mit Freunden zusammen zu sein.

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Das schlägt sich auch deutlich in den Food-Trends nieder, die für das Jahr 2021 in Aussicht gestellt werden. Dabei haben die Experten im Bereich Esskultur einige Entwicklungen ganz besonders im Fokus. Wir haben hier erst einmal die wichtigsten Veränderungen des letzten Jahres kurz zusammengefasst.

Veränderungen Stand 2019 Entwicklung in 2020
Essverhalten in Großstädten Vor allem berufstätige Großstädter aßen vermehrt auswärts und kehrten von althergebrachten Essmustern (regelmäßig drei Mahlzeiten etc.) ab. Die drei Mahlzeiten am Tag und die Hausmannskost gaben gerade in Zeiten des Lockdowns und der folgenden Unsicherheiten einen gewissen Lebensrhythmus und eine gewisse Sicherheit und Geborgenheit.
Die Suche nach dem günstigsten Preis Auch wenn immer mehr Menschen ein Gefühl für die Wichtigkeit von Qualität entwickelt haben, gibt es noch immer sehr viele Verbraucher, denen Menge und ein niedriger Preis am wichtigsten sind. Es hat sich ein klarer Trend hin zu mehr Qualität und mehr Gesundheit bemerkbar gemacht. Der Wunsch, das eigene Immunsystem zu stärken, ist nicht zuletzt in der Küche stark zu spüren. Der Trend geht klar hin zu weniger, aber besser.
Essen als Genussobjekt Der Geschmack stand klar im Vordergrund, gepaart mit den optischen Reizen gut angerichteter Speisen. Natürlichkeit ist Trumpf geworden. Von stark gewürzten Speisen ist man wieder zurück zu eher natürlichen Geschmacksträgern. gekommen und hat dabei vor allem geschmacksstarke Gemüsesorten neu für sich entdeckt

Die oben angeführten Entwicklungen werden sich in 2021 noch weiter fortführen. Experten im Bereich Food und Esskultur sind sich sicher, dass uns im Jahr 2021 in der Küche die folgenden Trends erwarten.

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1) Selber kochen als Entspannungsmöglichkeit und als echtes Erlebnis

Selbst hippe Großstädter und echte Workaholics haben in den letzten Monaten das selber Kochen wieder für sich entdeckt. Es dient für viele als Möglichkeit der Entspannung und der Erdung nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag. Dieser Trend wird sich auch in 2021 fortsetzen. Restaurantbesuche und die Nutzung von Take-Away Angeboten werden nicht gänzlich abreißen, sich aber doch hier und da noch weiter verringern.

2) Die Rückkehr der drei Mahlzeiten in den Alltag

Schon im Frühjahr 2020 setzte dieser Trend ein. Viele jüngere Menschen sind in den letzten Jahren – teils aus Zeitgründen, teils einfach aus Bequemlichkeit – von dem althergebrachten Essmodell der drei Mahlzeiten am Tag abgewichen und haben sich flexibler und impulsiver durch regelmäßige Snacks zwischendurch ernährt. Das muss inhaltlich nicht ungesund gewesen sein, es war einfach eine andere Art der Verteilung der Mahlzeiten. Mit dem Lockdown Anfang 2020 setzte allerdings bei vielen die Sehnsucht nach Struktur und Klarheit im Alltag wieder ein. Dabei wurde das „Drei-Mahlzeiten-Modell“ als Strukturgebend empfunden. Dieser klare Wunsch nach Struktur wird sich auch im Jahr 2021 fortsetzen.

Tipp: Auch neuere Ernährungsansätze wie intermittierendes Fasten lassen sich optimal mit drei Mahlzeiten am Tag kombinieren.

3) Regionale und Bio-Produkte weiter auf dem Vormarsch

Es gibt verschiedene Gründe, in der Krise bei der Auswahl der verwendeten Produkte auf regional zu setzen. Da wäre die Unterstützung für die örtliche Wirtschaft. Aber auch der Klimagedanke spielt eine wichtige Rolle. Auch Bio-Produkte konnten ihren Vormarsch noch verstärkt fortsetzen und werden das auch 2021 weiterhin tun. Lieferdienste im Bio-Bereich vermelden einen Anstieg an Bestellungen um teilweise 60 – 70 Prozent. Die Experten sind sich sicher, dass hier das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist.

In diesen Trend spielt übrigens auch der Trend zu mehr selbst angebauten Produkte hinein. Seien es nun Kräuter, Tomaten, Erdbeeren, Salate, Möhren oder andere Lebensmittel. Sowohl im eigenen Garten als auch auf dem Balkon oder auf dem Fensterbrett – das eigene Kräuterbeet und selbst gezogener Salat oder Gemüse sind beliebter denn je.

4) Ausgewogenheit vor der Selektion einzelner Lebensmittel

Früher wollte man eine gesunde Ernährung durch das Ausschließen einzelner als ungesund empfundener Speisen oder Zutaten erreichen. Im Jahr 2021 geht der Genussgedanke allerdings wieder stärker in den Vordergrund. Verzicht ist dabei out – sehr wohl aber Reduzierung und Vielfältigkeit. Das heißt, dass nicht mehr sosehr darauf geachtet wird, einzelne Lebensmittel zu meiden. Viel mehr geht der Trend zu einer ausgewogeneren und vielfältigeren Entwicklung – mit mehr Obst und Gemüse, aber auch der einen oder anderen kulinarischen Sünde.

  • Mangelernährung wird so vorgebeugt
  • wer auf diese Art abnehmen möchte, vermindert die Gefahr eines Yoyo-Effekts
  • mehr Abwechslung sorgt für mehr Spaß am Genuss
  • es gibt tolle Helfer wie Bräter, Multikocher und Schnellkochtöpfe, die das Kochen erleichtern
  • Gerichte werden umfangreicher bzw. komplizierter in der Zubereitung
  • bei zu vielen „kleinen Sünden“ überwiegen trotzdem die ungesunden Inhaltsstoffe

5)    Stärkere Einschläge aus Nah-Ost

In den letzten Jahren waren asiatische Gerichte sehr beliebt – auch in deutschen Küchen. Dieser Trend wird in 2021 etwas zurückgehen. Eine der Folgen der Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten ist, dass die Kinder immer mehr mit Kindern aus diesen Kulturkreisen zusammenkommen. Dadurch werden neue Geschmacksideen und Rezeptwünsche auch in traditionelle Haushalte getragen. Die Küche aus dem Libanon, Jordanien, Israel, Irak und Iran wird in 2021 auch in Deutschland noch mehr Freunde finden.

6) Superfoods in Getränkeform

Neben Smoothies werden im nächsten Jahr auch vermehrt Mocktails mit Superfoods als gesunde Alternativen zu klassischen Cocktails auf der Getränkekarte stehen. Dazu kommen Protein-Wasser und Kaffeegetränk-Hybride beispielsweise aus Cold Brew Coffee und Tonic Water.

Fazit: Im Jahr 2021 die eigene Gesundheit stärken – das liegt klar im Trend!

Auch das Jahr 2021 wird in der Küche weiter im Zeichen gesunder und regionaler Ernährung stehen. Dabei wird der Trend noch mehr auch zu selbst angebauten Lebensmitteln und auch zu umfangreicheren selbst gekochten Gerichten gehen. Der Genussgedanke wird auch 2021 voll im Mittelpunkt stehen – gepaart mit der Idee einer vollwertigen und abwechslungsreichen Ernährung.

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Bildnachweise: Adobe Stock / deniskomarov, Amazon / CS Kochsysteme

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