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Im Bräter räuchern – geht das?

Stoneline BräterRäuchern findet immer mehr Fans. Nachdem es ursprünglich vor allem verwendet wurde, um Lebensmittel für einen längeren Zeitraum haltbar zu machen, ist die heutige Beliebtheit dieser Zubereitungsform in erster Linie dem Geschmack zu verdanken. Beim Räuchern entwickeln Fleisch und Fisch einen ganz außergewöhnlich-rauchigen Geschmack, sind zugleich aber noch angenehm saftig. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die eigenen Lebensmittel zu räuchern. Eine der Einfachsten, die sich obendrein ohne viel zusätzliches Equipment umsetzen lässt, ist das Räuchern im Bräter. Wir zeigen Ihnen hier, wie genau das funktioniert, was Sie brauchen und worauf Sie achten müssen.

Was können Sie im Bräter räuchern?

Im Bräter räuchern - geht das?Im Bräter können Sie, wie auch im Räucherofen, die verschiedensten Lebensmittel räuchern. Ideal sind Fisch und Fleisch. Beides wird beim Räuchern bei vergleichsweise niedriger Temperatur gegart, weshalb es sein besonderes Aroma entfalten kann.

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Ideal ist es gerade beim Räuchern im Bräter, wenn die einzelnen Stücke nicht zu groß sind, denn so lässt sich ganz einfach vermeiden, dass die Zubereitung zu lange dauert. Beim Fisch können Sie entweder einen ganzen, ausgenommenen Fisch räuchern oder Sie bauen auf ein Filet. Das Filet ist natürlich schneller gar.

TIPP: Zum Räuchern im Bräter sollten Fisch und Fleisch möglichst frisch sein. Achten Sie beim Fisch darauf, dass die Augen nicht trüb sind.

Im Grunde können Sie fast jeden Fisch räuchern. Ideal sind:

  • Forelle
  • Kabeljau
  • Makrele
  • Zander
  • Aal
  • Wels

Zwischen den einzelnen Fischarten gibt es kaum Unterschiede. Sie können also auch verschiedene Fische gemeinsam zubereiten. Beim Fleisch greifen Sie am besten auf Schwein oder Rind zurück. Achten Sie darauf, dass die Stücke nicht zu fettig sind.

Saubere Sache

Zum Räuchern im Bräter brauchen Sie natürlich wie im Räucherofen auch Räuchermehl. Durch das Räuchermehl bekommen Fisch und Fleisch bei dieser Zubereitungsform ihr besonderes Aroma. Damit für Sie das Räuchern nicht in einem riesigen Reinigungsaufwand endet, haben wir einen guten Tipp für Sie. Legen Sie das Modell mit Alufolie aus.

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TIPP: Seien Sie bei der Alufolie großzügig, sodass Sie dann im Nu auch eine Abtropfvorrichtung daraus falten können.

Sie legen die Alufolie zunächst auf den Boden des Bräters. Im nächsten Schritt legen Sie das ausgesuchte Räuchermehl und eventuelle weitere Zusätze, wie zum Beispiel Wacholderzweige, darauf. Klappen Sie den Rest der Alufolie nun ein wenig um, sodass eine Abtropfeinrichtung entsteht. Das ist zwar alles mit ein wenig Zeit verbunden, macht sich im Nachhinein aber bezahlt, denn Sie können dann ganz einfach die Alufolie gemeinsam mit dem Räuchermehl herausziehen und entsorgen. Außerdem verhindern Sie so, dass Fett auf das Mehl tropft.

Fisch im Bräter räuchern: So geht’s!

Beginnen wir zunächst mit dem Räuchern des Fischs im Bräter. Auch wenn der Fisch keinen Beistand während des eigentlichen Räucherns braucht, müssen Sie ein paar Kleinigkeiten vorbereiten. Wir zeigen Ihnen, um was es geht:

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Vorbereitung Damit der Fisch nach dem Räuchern angenehm würzig schmeckt und nicht zu fade ist, sollten Sie ihn vorher in einer sogenannten Lake einlegen. Diese Lake ist im Handumdrehen hergestellt. Sie lösen einfach die gewünschte Salzmenge in zwei Litern auf. Füllen Sie das Ganze in einen großen Topf. Vielleicht haben Sie auch einen zweiten Bräter, den Sie hierfür verwenden können. Legen Sie den gewaschenen und ausgenommen Fisch in die Lage und stellen Sie ihn so für etwa ein bis zwei Stunden kühl. Dann nehmen Sie den Fisch aus der Lake und tupfen diesen mit ein wenig Küchenpapier trocken. Nun bekommt er mit Pfeffer, am besten frisch gemahlen, den letzten Schliff.

Jetzt müssen Sie noch den Bräter vorbereiten. Legen Sie in diesem, wie oben beschrieben, das Räuchermehl aus und geben Sie für ein besonderes Aroma einige Zweige Rosmarin dazu. Nun müssen Sie noch ein wenig Wacholder zerdrücken und ebenso gut auf dem Räuchermehl verteilen. Die Kombination aus Rosmarin und Wacholder schafft ein einzigartiges Aroma. Im nächsten Schritt stellen Sie den Bräter auf die passende Herdplatte.

Räuchern Für das Räuchern schalten Sie die Herdplatte auf der höchsten Stufe ein. Warten Sie nun, bis das Räuchermehl beginnt zu rauchen. Nun gibt es zwei Optionen:

  1. Sie legen den Fisch auf einen Grillrost. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn dieser auch problemlos im Bräter hält, denn er darf keinesfalls direkt auf das Räuchermehl gelegt werden.
  2. Sie verwenden eine Alugrillschale. Die Alugrillschalen gibt es sowohl online als auch in jedem guten Supermarkt. Die Aluschale bietet den Vorteil, dass das Material sehr dünn ist. Sie können sie also problemlos für die Form des Bräters zurechtbiegen, sodass sie dann wirklich gut passt. Nun legen Sie noch ein wenig Backpapier auf die Alugrillschale und es kann losgehen.

Haben Sie sich für eine der beiden Varianten entschieden, legen Sie den Fisch in den Bräter und schließen Sie den Deckel. Das Räuchern kann beginnen.

Räucherdauer Eine Frage, die beim Räuchern von Fisch immer aufkommt, ist natürlich die nach der Zeit. Wie lange der Fisch räuchern muss, hängt in erster Linie davon ab, was Sie räuchern, also einen ganzen Fisch oder ein Filets. Filets gehen sehr schnell.

TIPP: Legen Sie das Filet immer mit der Haut nach unten auf den Rost oder die Grillschale.

Für ein Filet reichen in der Regel 5 bis 6 Minuten Räuchern direkt auf dem Herd aus. Danach nehmen Sie den Bräter herunter, lassen den Deckel aber weiterhin geschlossen. Nun können Sie das ganze noch einmal für 5 bis 6 Minuten räuchern lassen, ohne dass eine direkte Hitzezufuhr erfolgt.

Haben Sie sich für einen ganzen Fisch entschieden, ist die Räucherzeit ein wenig länger. Ideal sind 8 bis 10 Minuten sowohl auf dem Herd als auch ohne Hitzezufuhr.

Ist die Räucherzeit abgelaufen, nehmen Sie den Fisch heraus. Heben Sie am besten Grillrost oder Aluschale komplett heraus.

Tipp: Wenn Sie eine ganze Forelle geräuchert haben, können Sie eine sehr einfache Garprobe machen. Ziehen Sie an der Rückenflosse. Löst sie sich, ist die Forelle gar.

Räuchern macht Fleisch und Fisch saftig-zart

Räuchern im Bräter ist sicherlich ungewöhnlich und manch ein Hobbykoch muss sich an den Gedanken auch erst gewöhnen. Doch der Aufwand lohnt sich in jedem Fall, denn der Geschmack ist schlichtweg unbezahlbar. Wir zeigen Ihnen in einer abschließenden Tabelle noch einmal, warum sich das Räuchern lohnt:

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Vor- und Nachteile eines xxx

  • viele wichtige Vitamine bleiben erhalten
  • entwickelt ein sehr typisches Raucharoma
  • Fisch und Fleisch lassen sich warm und kalt genießen
  • einfache Anwendung
  • Lebensmittel sind so lange haltbar
  • Raucharoma breitet sich in der ganzen Wohnung aus

Bildnachweise: deagreez / Fotolia.com, Amazon/ Stoneline

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