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Tipps und Tricks rund ums Braten

Kopf BräterBevor Fleisch und Fisch im Bräter sanft schmoren können, sollten sie angebraten werden. Durch das Anbraten bekommen sie ein besonderes Aroma. Zugleich macht es die äußere Schicht kross, wodurch das Innere angenehm saftig und weich bleibt. Beim Braten gilt es für das optimale Ergebnis, einige Dinge zu beachten. Wir zeigen Ihnen, was das ist und geben Ihnen einige praktische Tipps für das optimale Ergebnis.

Wo braten Sie Ihr Fleisch am besten an?

Tipps und Tricks rund ums BratenEs gibt natürlich verschiedene Varianten, wie Sie Ihr Fleisch richtig anbraten können. Sie können sowohl eine Pfanne als auch einen Bräter verwenden. Ein Bräter bietet viele Vorteile. Muss Ihr Fleisch nämlich danach noch schmoren, müssen Sie es nicht noch einmal umlagern, sondern können solch ein Modell direkt in den Backofen stellen. Es ist also komfortabler. Außerdem ist der Bräter natürlich deutlich höher als eine Pfanne. Es spritzt also deutlich weniger beim Anbraten. Der Reinigungsaufwand ist geringer. In der Regel ist ein Bräter auch größer als eine normale Pfanne, wodurch Sie mehr Platz beim Drehen und Wenden haben.

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Vor- und Nachteile eines Bräters

  • auch für große Fleischstücke geeignet
  • kann im Anschluss auch zum Schmoren verwendet werden
  • für sämtliche Fleischgerichte geeignet
  • viel Platz
  • bietet Platz für Beilagen
  • hoher Rand
  • Reinigungsaufwand ist höher
  • viele Bräter dürfen nicht in die Spülmaschine

Bereiten Sie das Fleisch richtig vor?

Grundsätzlich können Sie jedes Fleisch braten. Wichtig ist lediglich, dass sie es richtig vorbereiten. Neben Schnitzeln eignen sich demnach auch Medaillons, Steaks und beispielsweise auch Kotelett. Zum Braten verwenden Sie entweder Butterschmalz oder Öl. Zu Beginn geben Sie keinerlei Flüssigkeit in den Bräter, denn so wäre ein Anbraten unmöglich. Wenn Sie ein schönes Stück Fleisch vor sich liegen haben, schauen Sie es sich zunächst genau an und prüfen Sie, wo die Flachsen und Sehnenränder verlaufen.

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TIPP: Vor dem Braten sollten Sie weder Sehnen noch Flachsen entfernen. Beides sorgt nämlich dafür, dass das Fleisch angenehm saftig bleibt.

Schneiden Sie die Sehnen mit einem scharfen Messer ein. So sorgen Sie dafür, dass sich das Fleisch seine Form bewahrt und nicht wölbt. Nun geht es ans Braten:

Tipp Hinweise
Das richtige Fett Zum Braten brauchen Sie das richtige Fett. Ideal sind sämtliche Fette, die Sie problemlos schnell erhitzen können. Dazu gehören beispielsweise Schmalz, Sonnenblumenöl und Rapsöl. Fette, die durch kaltes Pressen entstanden sind, sind nicht geeignet. Achten Sie darauf, dass Ihr Bräter einen dicken Boden hat.
Das richtige Erhitzen Stellen Sie den Bräter auf die passende Herdplatte und schalten Sie diesen an. Erst wenn der Bräter heiß ist, geben Sie auch das Fett dazu. Es erhitzt sich dadurch sehr schnell. Nun geben Sie das Fleisch hinein. Legen Sie es zunächst auf die fettreiche Seite.
Das richtige Anbraten Bei welcher Hitze Sie das Fleisch genau anbraten, hängt vor allem davon ab, wie dick das Stück ist. Ein dünnes Steak können Sie bei hoher Temperatur innerhalb weniger Minuten von beiden Seiten anbraten. Bei einem Braten sollten Sie die Hitze nach dem ersten scharfen Anbraten reduzieren. Sonst wird die Kruste einfach zu hart.
Das richtige Wenden Wie das Fleisch nach dem Braten schmeckt, hängt erheblich davon ab, wie oft sie es wenden. Achten Sie hier auf Folgendes:

  1. Tritt aus Koteletts, Rumpsteaks, Steaks und auch Medaillons Saft aus der Ihnen zugewandten Seite aus, müssen Sie die Hitze reduzieren. Bei geringer Hitze wird das Fleisch fertig gegart.
  2. Sie wenden dünne Fleischstücke im Abstand von zwei Minuten, bis sie schließlich den idealen Garpunkt erreicht haben.
  3. Wenn Sie sich unsicher sind, braten Sie das Fleisch im Bräter nur scharf an und nehmen Sie es dann heraus. Wickeln Sie das Fleisch schließlich in Alufolie und legen Sie es in den Backofen. Verwenden Sie am besten einen Rost. Der Backofen sollte auf 200 Grad vorgeheizt sein. Dünne Steaks brauchen hier nur noch rund 5 bis 10 Minuten. Bei dickerem Fleisch erhöht sich die Garzeit im Backofen auf 15 Minuten.

Der ideale Braten aus dem Bräter

Möchten Sie einen Schweine- oder Rinderbraten anbraten und anschließend im Bräter zubereiten, müssen Sie ebenso großen Wert auf die richtige Vorbereitung legen. Damit das Fleisch wirklich zart wird und auch lecker schmeckt, sollten Sie es schon einige Stunden vor der Zubereitung marinieren.

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TIPP: Marinieren Sie das Fleisch bereits am Vorabend und legen Sie es dann in den Kühlschrank. So haben Sie am Tag der Zubereitung weniger zu tun.

Die Marinade können Sie natürlich je nach Fleischart sehr unterschiedlich zubereiten. Als Basis verwenden Sie am besten ein Olivenöl, da dieses bereits angenehm aromatisch ist. Würzen Sie dieses mit frischen Kräutern und ein wenig Knoblauch. Nach dem Marinieren können Sie das Fleisch in einem Beutel mit Zipverschluss aufbewahren.

Bevor Sie das Fleisch anbraten, sollte es unbedingt Zimmertemperatur haben, da sonst der starke Temperaturanstieg dazu führt, dass es zäh wird. Etwa zwei Stunden vor dem Zubereitungsbeginn nehmen Sie das Fleisch aus dem Kühlschrank. Trotz der Marinade müssen Sie das Fleisch noch würzen. Sie können hier natürlich auf Gewürze Ihrer Wahl zurückgreifen. Der Klassiker sind Salz und Pfeffer. Pfeffer mahlen Sie am besten frisch, sodass möglichst wenig Aromen verloren gehen. Wenn Sie einen Schweinebraten vor sich liegen haben, können Sie diesen noch mit Senf bestreichen. Nun braten Sie das Fleisch im Bräter an.

Tipp: Achten Sie darauf, dass die Temperatur möglichst hoch ist, denn nur so bekommt der Braten eine tolle Kruste. Außerdem entwickeln sich dadurch wertvolle Röstaromen und diese brauchen Sie dann wiederum für eine gute aromatische Soße.

Um den Geschmack zu verfeinern, geben Sie bereits beim Anbraten Suppengrün und Zwiebeln dazu. Achten Sie darauf, dass das Suppengrün fein gewürfelt ist. Íst das Fleisch angebraten, löschen Sie das Ganze ab. Je nach Rezept können Sie hierfür Wasser oder Brühe verwenden. Bei vielen Schmorgerichten bietet sich auch Wein an. Der Wein sorgt bei der Soße außerdem für eine schöne Farbe. Legen Sie nun den Deckel auf den Bräter und lassen Sie alles aus dem Herd schmoren. Sie sollten den Braten dabei in regelmäßigen Abständen wenden. Die Schmorzeit wird von der Größe des Bratens beeinflusst. Die meisten Braten garen bei geschlossenem Deckel. Nur wenige werden offen zubereitet. Das gilt insbesondere für die Braten, bei denen sich eine schöne Kruste bilden soll, wie dem Schweinekrustenbraten. Doch auch hier übergießen Sie das Fleisch immer wieder mit ein wenig Bratenfond.

Bildnachweise: Adobe Stock / Jörg Lantelme, Amazon/ Kopf

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